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    <title>alternative ökonomien</title>
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  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/update-bankenpleiten-in-usa/">
    <title>update Bankenpleiten in USA</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/update-bankenpleiten-in-usa/</link>
    <description>Zahl der Bankenpleiten in den USA steigt auf 120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise sind in den USA fünf weitere Banken zusammengebrochen. Damit stieg die Zahl der Bankenpleiten seit Jahresbeginn auf 120. 2008 mussten 25 Institute geschlossen werden, 2007 waren es lediglich drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Einlagensicherung FDIC schloss gestern die United Security Bank of Sparta im Bundesstaat Georgia, die Home Federal Savings Bank in Michigan, die Gateway Bank in Missouri, die Prosperan Bank in Minnesota sowie die United Commercial Bank in San Francisco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den fünf insolventen Instituten ist die United Commercial Bank die größte. Sie verwaltete Vermögenswerte über 11,2 Mrd. Dollar (rund 7,5 Mrd. Euro) und Einlagen von 7,5 Mrd. Dollar (etwa fünf Mrd. Euro). Die East West Bank wird nach FDIC-Angaben die Geschäfte ohne Unterbrechung fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gefunden: ORF, 7.11.2009</description>
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    <dc:date>2009-11-07T21:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/arbeitskampf-mit-nacktfotos/">
    <title>Arbeitskampf mit Nacktfotos</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/arbeitskampf-mit-nacktfotos/</link>
    <description>Arbeitskampf mit Nacktfotos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine ganz neue Art zu streiken setzten französische Arbeiter aus einer Fabrik in der Bretagne. Statt ihrer Arbeit legten sie ihre Kleidung nieder und ließen sich nackt an ihrem Arbeitsplatz fotografieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahmen wurden für einen Kalender geschossen. Die Arbeiter wollen damit ihren Protest gegen Entlassungen in ihrer Firma finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser beschränkt sich nämlich nicht auf die freizügigen Fotos. Auf dem Firmengelände haben sie 204 Kreuze aufgestellt - so viele Mitarbeiter will das Unternehmen entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/8827444-Die-wichtigsten-Clips-des-Monats,page=1.html&quot;&gt;http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/8827444-Die-wichtigsten-Clips-des-Monats,page=1.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gefunden auf : &lt;br /&gt;
gmx</description>
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    <dc:date>2009-09-01T15:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/neues-felber-buch/">
    <title>neues felber buch !</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/neues-felber-buch/</link>
    <description>christian felber hat wieder ein buch geschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperation statt Konkurrenz: 10 Schritte aus der Krise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
etwa hier: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Kooperation-statt-Konkurrenz-Schritte-Krise/dp/3552061118/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1251392138&amp;sr=8-1&quot;&gt;http://www.amazon.de/Kooperation-statt-Konkurrenz-Schritte-Krise/dp/3552061118/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1251392138&amp;sr=8-1&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 -ribisl-</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-27T16:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/update/">
    <title>update</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/update/</link>
    <description>US-Behörden beobachten 416 Problembanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Anzeichen einer Wirtschaftserholung ist die Zahl der Problembanken in den USA massiv gestiegen. Der staatliche Einlagensicherungsfonds FDIC führte im zweiten Quartal 416 Banken und Sparkassen auf seiner Beobachtungsliste und damit 111 mehr als im ersten Vierteljahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir erwarten, dass die Zahl der Problembanken und Zusammenbrüche weiter zunimmt, auch wenn sich die Wirtschaft allmählich erholt&quot;, erklärte FDIC-Chefin Sheila Bair heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-Aufsichtsbehörden schlossen in diesem Jahr bereits 81 Banken. 2008 waren es 25 Institute, 2007 nur drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gefunden: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F339298.html&quot;&gt;http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F339298.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-08-27T16:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/noch-haertere-bandagen/">
    <title>noch härtere bandagen</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/noch-haertere-bandagen/</link>
    <description>Chinesischer Geschäftsführer zu Tode geprügelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Wut über die geplante Übernahme ihres Unternehmens haben Stahlarbeiter in China laut einem Hongkonger Menschenrechtsbericht ihren Geschäftsführer zu Tode geprügelt. Mehrere hundert Menschen wurden bei Zusammenstößen mit der Polizei während der Protestaktion von 30.000 Arbeitern in der Stadt Tonghua gestern verletzt, wie das Informationszentrum für Menschenrechte und Demokratie mitteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angestellten der Tonghua Iron and Steel Group machten das Konkurrenzunternehmen Jianlong demnach für finanzielle Probleme ihrer Firma im vergangenen Jahr verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrem Geschäftsführer Chen Guojun war damals ein Gehalt von drei Millionen Yuan Renminbi (300.000 Euro) ausgezahlt worden, während ehemalige Mitarbeiter im Ruhestand monatlich nur 200 Yuan (20 Euro) erhielten, wie die Menschenrechtsgruppe heute mitteilte. Jianlong hatte im vergangenen Jahr vorübergehend die Kontrolle über Tonghua inne und hat seine Übernahmepläne in diesem Jahr erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F335736.html&quot;&gt;http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F335736.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-07-25T12:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/keine-reue/">
    <title>keine reue</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/keine-reue/</link>
    <description>Obama: &quot;Man hat nicht den Eindruck, dass bei den Leuten an der Wall Street irgendwelche Reue aufkommt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://orf.at/090721-40667/index.html&quot;&gt;http://orf.at/090721-40667/index.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 -ribisl-</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-21T08:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/haertere-bandagen/">
    <title>härtere bandagen ...</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/haertere-bandagen/</link>
    <description>&lt;b&gt;30.000 Euro Abfindung gefordert&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie sich von den Großkonzernen fallengelassen fühlen, haben die Beschäftigten des insolventen französischen Autozulieferers New Fabris im westfranzösischen Chatellerault zu einem drastischen Mittel gegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre Forderung nach einer bisher abgelehnten Abfindung für die 366 Mitarbeiter durchzusetzen, deponierten die Arbeiter Gasflaschen bei der Stromzentrale des Werkes und drohen nun mit dessen Sprengung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Vertreter der Gewerkschaft CGT, Guy Eyermann, ist alles vorbereitet, um die in die Fabrik gebrachten Gasflaschen explodieren zu lassen. Dem Management der Autokonzerne Renault und PSA Peugeot Citroen, in deren Auftrag New Fabris Autoteile produzierte, wurde nun ein Ultimatum bis zum 31. Juli gestellt, um jeweils 30.000 Euro Abfindung pro Beschäftigten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit September keine Aufträge&lt;br /&gt;
Nach Angaben des CGT-Gewerkschafters hätten die Autokonzerne Anfang 2008 noch große Aufträge für Verteilerkappen und Auspuffe erteilt, und New Fabris habe Zeitarbeiter eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit September laufe plötzlich nichts mehr, so Eyermann gegenüber &quot;Le Parisien&quot; (Montag). Tausende Teile lägen unbezahlt im Lager. Jetzt müssten die Konzerne zahlen. &quot;Die Leute hier sind im Schnitt 49 Jahre alt und seit 25 Jahren dabei&quot;, sagte Eyermann. &quot;Wie sollen sie neue Arbeit finden?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaft werde jedenfalls nicht abwarten, &quot;bis PSA und Renault gelagerte Teile und Maschinen aus der Fabrik holen&quot;, so Eyermann weiter. &quot;Wenn wir nichts bekommen, werden sie auch nichts bekommen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoteile im Wert von zwei Milliarden?&lt;br /&gt;
Dem Gewerkschaftsvertreter zufolge haben entlassene Beschäftigte anderer Zulieferer von Renault und PSA in der Vergangenheit 30.000 Euro als Entschädigung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert der Teile in der Fabrik wird von den Autoherstellern auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt. Hinzu kommen laut Gewerkschaften nochmals - teils neue - Maschinen im Wert von zwei Millionen Euro, die Renault gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich hatten Arbeiter seit Mitte März immer wieder Firmenchefs festgesetzt, in deren Unternehmen Entlassungen oder Werksschließungen verkündet wurden. Oft wurden die Bosse über Nacht in ihren Büros festgehalten, um höhere Abfindungen zu erzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gefunden: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://orf.at/090713-40399/index.html&quot;&gt;http://orf.at/090713-40399/index.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-07-13T17:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/es-ist-ihnen-nicht-zu-helfen/">
    <title>es ist ihnen nicht zu helfen ...</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/es-ist-ihnen-nicht-zu-helfen/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://orf.at/090701-39983/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F090701-39983%2F39984txt_story.html&quot;&gt;http://orf.at/090701-39983/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F090701-39983%2F39984txt_story.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drum hilf dir selbst, (sonst hilft dir keiner) dann hilft dir gott .. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganz schön calvinistisch ... &lt;br /&gt;
uah !! :p &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wo ist mein genossenschaftlicher lesekreis ????</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 -ribisl-</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-11T23:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/zwei-andere-blogs/">
    <title>zwei andere blogs</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/zwei-andere-blogs/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://trueslant.com/matttaibbi/&quot;&gt;http://trueslant.com/matttaibbi/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zerohedge.com/node/12118&quot;&gt;http://www.zerohedge.com/node/12118&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-07-04T11:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/das-geknarze-im-gebaelk/">
    <title>das geknarze im gebälk ...</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/das-geknarze-im-gebaelk/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.mmnews.de/index.php/200905102900/MM-News/Massenflucht-aus-Dubai.html&quot;&gt;http://www.mmnews.de/index.php/200905102900/MM-News/Massenflucht-aus-Dubai.html&lt;/a&gt;</description>
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  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/die-ereignisse-ueberstuerzen-sich/">
    <title>die ereignisse überstürzen sich ...</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/die-ereignisse-ueberstuerzen-sich/</link>
    <description>ich komme fast nicht mehr mit bloggen nach .. (demnächst mehr .. ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier nur ein neues schnipsel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Reiche und Superreiche&quot; müssten per Vermögensanleihe zur Kasse gebeten werden, so Sommer. Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, schlug vor, &lt;b&gt;Managerbezüge bis &quot;zu 80 Prozent zu besteuern, so wie das in den 1930er Jahren in den USA der Fall gewesen ist&quot;&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
orf, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://orf.at/090501-37896/index.html&quot;&gt;http://orf.at/090501-37896/index.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-05-01T22:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/banken/">
    <title>banken ...</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/banken/</link>
    <description>Seit Beginn des Jahres sind in den USA damit 28 Banken zusammengebrochen. Das sind mehr als im gesamten vergangenen Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zit nach orf, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F325706.html&quot;&gt;http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F325706.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 -ribisl-</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-25T08:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/eat-the-rich/">
    <title>eat the rich !</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/eat-the-rich/</link>
    <description>linksruck in der spö !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ist doch mal eine gute nachricht ! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
voves fordert die vermögenssteuer ! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BRAVO VOVES !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VERTEILUNGSGERECHTIGKEIT JETZT !!!!!!!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Voves fordert &quot;Reichensteuer&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der steirische Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) ist für eine Art &quot;Reichensteuer&quot;. Voves fordert in einem 15-seitigen Papier eine Wertschöpfungsabgabe - bei der Besteuerung solle ein &quot;stärkerer Fokus auf Vermögen&quot; gelegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Debatte über Vermögensbesteuerung reißt nicht ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung des steirischen SPÖ-Landeshauptmanns Franz Voves nach einer Vermögensbesteuerung sorgt weiter für Diskussionen. SPÖ-Chef Bundeskanzler Werner Faymann lehnt sie mit dem Verweis auf das Regierungsübereinkommen mit der ÖVP für die Dauer dieser Legislaturperiode ab. Auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) sieht momentan keinen Handlungsbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Talos: &quot;Vermögen besteuern, Arbeit entlasten&quot; Klar für eine Besetuerung von Vermögen sprach sich der Politologe Emmerich Talos aus: &quot;Vermögen besteuern, Arbeit entlasten&quot;, meinte er. Einkommen aus Arbeit seien in Österreich ungleich höher besteuert als Vermögen. Im Ö1-Morgenjournal-Interview sagte Talos, die Vermögenssteuer sei als Instrument der Umverteilung von Reich zu Arm unbedingt notwendig, und auch die Debatte darüber sei sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorge über Koalition&lt;br /&gt;
ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf sorgt sich im Interview mit dem &quot;Standard&quot; (Donnerstag-Ausgabe) über das Funktionieren der Koalition. Er zeigt sich zwar froh, dass Faymann diesen Tönen nicht erliegt, &quot;aber ich spüre eine zunehmende Unruhe in der SPÖ - und das macht mir auch eine gewisse Sorge, was das Funktionieren der Koalition anbelangt. Wenn diese Kräfte stärker werden, werden wir das möglicherweise in der Regierungsarbeit spüren&quot;, sagt Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
orf.at, heute</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 -ribisl-</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-08T16:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/wir-haben-eine-macht/">
    <title>Wir haben eine Macht</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/wir-haben-eine-macht/</link>
    <description>&lt;b&gt;Wir sind die Bürger, wir wählen die Politiker. Wir haben eine Macht. Es nutzen aber noch zu wenige Leute die Chance, mit Politikern in Kontakt zu treten und ihre Meinung zu artikulieren. Ich glaube, dass jeder einzelne Bürger, der in Brüssel einen Abgeordneten kontaktiert, mindestens genauso stark ist wie zehn Lobbyisten, die teuer bezahlt werden.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganzer artikel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politik im sozialen Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Blogger-Konferenz re:publica ist am Freitag das Thema Politik und soziale Medien im Mittelpunkt gestanden. ORF.at sprach mit netzpolitik.org-Blogger und re:publica-Mitveranstalter Markus Beckedahl über die Veränderung der politischen Öffentlichkeit durch Weblogs, Facebook &amp; Co., zivilgesellschaftliche Initiativen im Netz, twitternde Politiker und Politikeransprachen auf YouTube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Wie haben soziale Medien wie Weblogs die politische Öffentlichkeit verändert?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Mit Hilfe dieser Medien kann jeder Teil der Öffentlichkeit werden. Die Öffentlichkeit ist auch nicht mehr lokal gebunden. Früher konnte man eigentlich nur auf lokaler Ebene aktiv werden, konnte sich dort beteiligen. Heute reicht es aus, ein Weblog zu haben, und damit kann man global auf Sendung gehen. Wir haben die Werkzeuge in der Hand, uns mit anderen Menschen zu vernetzen und eine kritische Stimme zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Wie beurteilen Sie den Status quo der vernetzten poltischen Öffentlichkeit?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: In Staaten, wo es eine kontrollierte Presse gibt, wo es kaum Möglichkeiten zur Meinungsfreiheit gibt, entfalten diese Werkzeuge massives Demokratiepotenzial. Wenn man sich in Deutschland umschaut, dann hat man eher das Gefühl, dass dieses Potenzial noch von zu wenigen Menschen genutzt wird, um seine kritische Stimme zu erheben, auf Missstände aufmerksam zu machen und sich mit Hilfe dieser Werkzeuge politisch zu engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Sie betreiben mit netzpolitik.org ein Blog, das dezidiert politisch ist. Wie definieren Sie das, was Sie machen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Netzpoltik.org ist eine Plattform für Offenheit und Freiheit im digitalen Zeitalter, und wir fungieren einerseits als Filter für das Themenfeld Internet und Gesellschaft. Wir verweisen auf andere Sachen, die im Netz passieren. Aber wir nutzen netzpolitik.org auch als Kampagnenplattform, um mit den Möglichkeiten des Internets zu experimentieren und zu schauen, was man mit so gut wie gar keinen Ressourcen außer Internet-Zugang und Webserver politisch erreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: In der Berichterstattung zu bestimmten Themen oder Ereignissen, etwa der Hausdurchsuchung beim Domain-Inhaber von Wikileaks.de, haben sich Blogs sehr stark von etablierten Medien unterschieden. Sind Blogs auch ein Korrektiv der etablierten Medien?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Blogs bieten eine tolle Möglichkeit, die vierte Macht im Staat, nämlich die Medien, bei ihrer Rolle zu unterstützen, unsere Demokratie zu kontrollieren. Diese Chance wird leider immer noch zu wenig genutzt. Aber wenn man sich die Medienlandschaft ansieht, die immer mehr von Kürzungen betroffen ist, dann ist eine Art Ergänzung oder Unterstützung durch so etwas wie eine fünfte Macht dringend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Weblogs können dabei aber sehr schnell an ihre Grenzen stoßen - etwa wenn die Betreiber von Institutionen unter Druck gesetzt werden. Das ist Ihnen mit der Deutschen Bahn ja auch passiert. Sie konnten sich letztlich durchsetzen. Aber wäre das auch einem weniger bekannten und exponierten Blogger gelungen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Wir haben in Deutschland das Problem, dass die Rechtslage kompliziert ist und wir teilweise fehlerhafte Rahmenbedingungen haben. Man benötigt juristisches Vorwissen, um mehr oder weniger unangreifbar zu sein. Ich beschäftige mich mit der Gesetzgebung, aber ich bin trotzdem von der Deutschen Bahn abgemahnt worden. In diese Fallen können Bürger ohne juristisches Wissen natürlich noch viel schneller tappen. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die berücksichtigen, dass auf einmal jeder ein Sender sein und im Netz kommunizieren kann, dass Menschen von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch machen. Man kriegt sehr schnell Abmahnungen. Das ist ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Netzpolitik.org setzt sich mit elektronischen Bürgerrechten auseinander. Die werden heute weitgehend auf europäischer Ebene bestimmt. Sehen Sie so etwas wie eine kritische, vernetzte europäische Öffentlichkeit entstehen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Wir brauchen europäische Öffentlichkeiten. Das Problem ist, dass wir bisher so gut wie keine europäischen Öffentlichkeiten haben. Was in Brüssel passiert, passiert fernab der Öffentlichkeit. In deutschen Medien wird beispielsweise relativ wenig darüber berichtet. Wir haben das Problem der Sprachbarrieren. Es ist immer noch relativ schwierig, sich mit Menschen aus allen EU-Mitgliedsstaaten zu vernetzen und einen Dialog zu starten, um gemeinsam zu definieren, wie wir uns als europäische Bürger gemeinsam eine europäische Politik vorstellen. Das sind Herausforderungen, vor denen Europa derzeit steht. Wie gehen wir mit dieser Sprachenvielfalt um? Wie schaffen wir es gemeinsam, kritische Öffentlichkeit zu bilden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Auf europäischer Ebene haben wir zuletzt im Zusammenhang mit dem Telekompaket und der Schutzfristverlängerung eine Reihe von zivilgesellschaftlichen vernetzten Kampagnen gesehen. Welche Erfolgsaussichten haben solche Initiativen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Ich sehe riesige Chancen für zivilgesellschaftliche Initiativen durch das Internet. Man kann sich sehr schnell ad hoc vernetzen, man ist orts- und zeitunabhängig, das ist enorm wichtig. Man muss sich nicht erst einmal treffen, man kann das im Netz tun. Man kann Wikis und Weblogs nutzen und Menschen in politische Kampagnen einbinden, die vorher vielleicht nicht aktiv waren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es das Beispiel des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung, der diese Art von Open-Source-Kampagne erfolgreich geschafft hat. Der Vorläufer dieses Ansatzes war etwa die Kampagne gegen Software-Patente in Europa, wo zum ersten Mal Nerds und Geeks ihre Werkzeuge eingesetzt haben, um sich politisch zu vernetzen. Das können Beispiele für alle möglichen zivilgesellschaftlichen Initiativen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Gerade auf europäischer Ebene findet sehr viel Lobbying der Industrie statt. Da steht auch sehr viel Geld dahinter. Können sich zivilgesellschaftliche Initiativen da überhaupt durchsetzen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Auf jeden Fall. Wir sind die Bürger, wir wählen die Politiker. Wir haben eine Macht. Es nutzen aber noch zu wenige Leute die Chance, mit Politikern in Kontakt zu treten und ihre Meinung zu artikulieren. Ich glaube, dass jeder einzelne Bürger, der in Brüssel einen Abgeordneten kontaktiert, mindestens genauso stark ist wie zehn Lobbyisten, die teuer bezahlt werden. Die meisten Politiker sehen das als authentischer an. Sie können auch die Lobbyisten einschätzen und wissen, dass die nur Partikularinteressen vertreten. Insofern kann ich nur jedem Bürger dazu raten, sich an der Demokratie zu beteiligen. Demokratie lebt vom Mitmachen. Wenn es Missstände gibt, kontaktiert eure Abgeordneten und artikuliert diese Missstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Wie steht es mit den politischen Parteien selbst aus? Sind die im Web 2.0 angekommen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Die politischen Parteien sind noch nicht im Web 2.0 angekommen. Wenn wir &quot;2.0&quot; mit Offenheit, Kollaboration übersetzten, dann sieht man, dass die einzige Form von Kollaboration im Moment so aussieht, dass man einfacher an die Botschaften der Politiker herankommt. Die sind jetzt auf mehrere Kanäle verteilt - etwa YouTube. Die Möglichkeiten der Partizipation sind aber beschränkt. Man kann nicht wirklich mitdiskutieren und mitbestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Die aktive vernetzte Kommunikation mit den Wählern findet noch nicht statt?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Wir sind in einer Übergangsphase. Üblicherweise ist es noch eine Einwegkommunikation, obwohl es zunehmend Politiker gibt, die langsam anfangen, das Internet und seine dialogorientierten Möglichkeiten zu verstehen, und diese Werkzeuge auch offen und transparent nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Im Wahlkampf nutzen Politiker auch gerne soziale Medien, schreiben Blogs und twittern. Ihr Unternehmen newthinking macht dazu auch regelmäßig Studien. Welche Trends registrieren Sie da?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Der Trend ist ganz klar: Dabei sein ist alles. Jeder halbwegs motivierte Kandidat wird in diesem Wahlkampf ein Facebook-Profil haben, Videos über YouTube ins Netz stellen und vielleicht noch Twitter nutzen. Manche werden sich von der Masse absetzen, indem sie das auch selbst tun und nicht von Mitarbeitern machen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: YouTube-Videos sind häufig ja auch Ausgangspunkt für Remixe von Internet-Nutzern.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Ich glaube, Politikeraktivitäten im Netz können spannender und popkultureller werden, wenn sich kreative Menschen hinsetzen und sie verfeinern, indem sie mit ihren Computern herumspielen und Remixe erstellen. Die Aktivitäten deutscher Politiker bei YouTube sind für gewöhnlich ja noch langweiliger als im Fernsehen. Hier könnte ein bisschen mehr Spiel und Spaß lockerere Angebote bringen, die auch junge Menschen ansprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: In den USA hat zuletzt Barack Obama diese Möglichkeiten sehr offensiv und erfolgreich eingesetzt. Er hat allerdings auch die Beteiligung der Leute aktiv unterstützt. Wann werden wir solche Kampagnen in Deutschland oder Österreich sehen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Ich glaube nicht, dass wir in den nächsten Jahren in Deutschland eine ähnliche Offenheit in Kampagnen sehen werden. Parteien orientieren sich erst einmal in diesen neuen sozialen Räumen. Ich glaube nicht, dass es vor 2013 eine ähnlich Kampagne in Deutschland geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Woran scheitert das?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Der Medienwandel wird fortschreiten. Wir haben heute schon die Situation, dass ein Großteil der Bevölkerung Breitband-Internet und Flatrates hat und sich langsam daran gewöhnt, dass das Internet da ist. Die Leute fangen an, diese sozialen Räume im Netz zu bevölkern. Diesen Medienwandel haben die USA schon viel früher gehabt. Gleichzeitig hoffe ich auch, dass wir jüngere Politiker bekommen, die diese Werkzeuge schon in ihr Leben integriert haben. Dann werden wir so eine Öffnung bekommen. Wir werden das aber nicht mit den Politikern schaffen, die mit Einwegkommunikation in Zeitung, Radio und Fernsehen groß geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF.at: Gehen die sozialen Möglichkeiten des Netzes überhaupt mit traditionellen Parteiapparaten zusammen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckedahl: Wir müssen Politik öffnen und wieder eine Begeisterung für demokratische Prozesse in der Bevölkerung entfachen. In Deutschland gibt es zunehmend Parteienverdrossenheit. Die einzige Chance, die Parteien haben, ist eine Öffnung mit temporären Beteiligungs- und Mitbestimmungsangeboten für junge Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr zur re:publica:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wales lobt deutschsprachige Wikipedia    &lt;br /&gt;
* Weblogs &quot;im Mainstream angekommen&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
orf, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1503803/&quot;&gt;http://futurezone.orf.at/stories/1503803/&lt;/a&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://rotesribisl.twoday.net/stories/erst-der-anfang/">
    <title>&quot;Erst der Anfang&quot;</title>
    <link>http://rotesribisl.twoday.net/stories/erst-der-anfang/</link>
    <description>Der Zorn auf Manager, die trotz verheerender Ergebnisse ihrer Unternehmen Prämien kassieren, schlägt zunehmend in Gewalt um: In Schottland verwüsteten unbekannte Täter die Villa von Fred Goodwin, dem Ex-Chef der Royal Bank of Scotland. Er hatte 2008 nach Milliardenverlusten den Hut nehmen müssen, wollte aber nicht auf seine üppige Pension verzichten. In einer Art Bekennerschreiben rechtfertigten die Täter ihr Handeln mit der Wut auf die Reichen: Bankenbosse gehörten eingesperrt. Und die Vandalenakte seien &quot;erst der Anfang&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
orf, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://orf.at/090325-36520/index.html&quot;&gt;http://orf.at/090325-36520/index.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luxusvilla im Visier&lt;br /&gt;
Gruppe bekannte sich zu &quot;Anschlag&quot; auf Haus von britischem Banker.&lt;br /&gt;
Wut und Verunsicherung treiben Opfer der Wirtschaftskrise zunehmend zu gewaltsamen Aktionen. In Edinburgh verwüsteten Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch das Haus des früheren Chefs der Royal Bank of Scotland (RBS) und schlugen Scheiben seiner Limousine ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich nahmen Angestellte zum zweiten Mal binnen zwei Wochen einen Manager als Geisel, um gegen Entlassungen zu protestieren. Arbeiter der deutschen Reifenfirma Continental zündeten in Paris Barrikaden an und forderten Hilfe der Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Gehören ins Gefängnis&quot;&lt;br /&gt;
Das Haus von Fred Goodwin in der schottischen Hauptstadt Edinburgh stand nach Polizeiangaben zur Zeit des Angriffs leer. An einem vor dem Haus geparkten Mercedes-Benz S 600 sei die Heckscheibe eingeschlagen worden. &quot;Bankenchefs sind Kriminelle&quot;, hieß es in einer anonym versendeten E-Mail an mehrere Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie sind zornig auf reiche Leute wie ihn, die sich selbst große Summen auszahlen und im Luxus leben, während sie gewöhnliche Menschen arbeitslos, mittellos und obdachlos machen. Bankenchefs sollten eingesperrt werden.&quot; Und die Gruppe kündigte weitere Taten an: &quot;Das ist nur der Anfang.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die britische Exekutive hatte bereits im Februar vor sozialen Unruhen und einem &quot;Sommer des Zorns&quot; gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empörung über Pension&lt;br /&gt;
Für Empörung hatte gesorgt, dass Goodwin nach seinem Rücktritt im vergangenen Jahr jährlich 700.000 Pfund (757.000 Euro) Pension bekommt. Goodwin musste als Chef der RBS gehen, weil das Unternehmen im Zuge der weltweiten Finanzkrise in Schwierigkeiten geraten war. 2008 machte die RBS einen Verlust von mehr als 24 Mrd. Pfund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goodwin, der wegen seiner drastischen Sparmaßnahmen auch &quot;Fred the Shred&quot; (Fred der Zerkleinerer) genannt wurde, hatte sich Forderungen der Regierung widersetzt, auf einen Teil seiner Pension zu verzichten. Die Regierung hat der RBS schon mit 20 Mrd. Pfund aus der Klemme geholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienberichten zufolge haben Freunde Goodwin empfohlen, für einige Zeit das Land zu verlassen. Zudem hatte er bereits letztes Jahr offenbar seine Kinder aus Furcht vor Übergriffen vorübergehend aus der Schule genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manager als Geisel&lt;br /&gt;
In Frankreich richtete sich der Zorn gegen den nationalen Chef der amerikanischen Büromaterialfirma 3M, Luc Rousselet. Mitarbeiter hielten ihn von Dienstagabend bis Donnerstagnacht in der Niederlassung in Pithiviers nördlich von Paris als Geisel. &quot;Wir haben keine andere Munition als die Festsetzung der Verantwortlichen&quot;, sagte Laurent Joly, der seit elf Jahren in der Fabrik arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gefangene Manager selbst äußerte Verständnis für die Lage der Beschäftigten. &quot;Die Menschen hier sind mehr zu bedauern als ich&quot;, sagte er im Radiosender France-Info. Erst nach staatlicher Vermittlung kam er frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchhalteparolen der Gewerkschaft&lt;br /&gt;
3M gab in der vergangenen Woche Pläne bekannt, mehrere hundert Beschäftigte in Frankreich zu entlassen. Betroffen sind 110 von 235 Mitarbeitern in Pithiviers. Seit Freitag ist die Belegschaft im Streik, sie fordert höhere Abfindungen sowie bessere Arbeitsbedingungen für die verbleibenden Mitarbeiter. &quot;Wir werden durchhalten, bis wir bekommen, was wir verdienen&quot;, sagte Jean-Francois Caparros von der Gewerkschaft Force Ouvrier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proteste gegen Conti&lt;br /&gt;
Am 13. März hatten wütende Arbeiter einer Sony-Fabrik bei Bordeaux den Frankreich-Chef des Konzerns für eine Nacht als Geisel genommen. Er wurde erst nach neuen Verhandlungen über die geplanten Werksschließungen wieder freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Wut gegen die von Conti geplante Werksschließung in Clairoix in Nordfrankreich ebbt nicht ab. Dutzende Mitarbeiter zogen am Mittwoch in einem Protestmarsch vom Bahnhof Saint Lazare zum Elysee-Palast und zündeten Barrikaden aus Gummireifen an. &quot;Wir brauchen Hilfe von der Politik, sonst machen die Reifenbosse, was sie wollen&quot;, sagte Antonio Da Costa von der Gewerkschaft CFTC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
orf, &lt;br /&gt;
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